Die japanischen Ritter (Samurai)
Der Begriff „Samurai“ entstand im
11. Jahrhundert, als sich aus kampfgewohnten Angehörigen der Militärkaste eine spezielle Adelsschicht herausbildete. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich eine Kämpferklasse, deren äußeres Zeichen das Privileg war, zwei Schwerter zu tragen und an einen speziellen Ehrenkodex gebunden zu sein.

Bereits in frühester Jugend begann die Erziehung zu Mut und Kaltblütigkeit, der Treue zum Lehnsherrn und der Beherrschung sämtlicher Waffen.

Ziel dieser Ausbildung waren neben perfekter Waffenbeherrschung vor allem fünf Eigenschaften, die der Samurai verkörpern musste, nämlich
— ruhig wie der Wald
— unbeweglich wie der Berg
— kalt wie der Nebel
— schnell im Entschluss wie der Wind
— unerbittlich wie das Feuer zu sein.
Die Kampfkünste und die Kaltblütigkeit der Samurai waren berühmt.